Der österreichische Dirigent und Komponist wurde 1975 in Wien geboren. An der Wiener Musikuniversität studierte er Dirigieren (Leopold Hager), Komposition (Ivan Eröd), Medienkomposition (Klaus Peter Sattler) und Violine (Gerhard Schulz). Abschluss mit dem Magister artium.
Im Jahre 2000 dirigierte Emanuel Schulz Mozarts „Zauberflöte“ am New Yorker Riverside Theatre. Danach Tätigkeiten als künstlerischer Leiter des Wiener Jeunesse Chors und Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben.
Er dirigierte das Tonkünstler Orchester Niederösterreich, das MAV Symphony Orchestra Budapest, das Orchestra Sinfonica Portuguesa, die Gustav Mahler Akademie Bozen und das Wiener Mozart Orchester. Konzertdirigate unter anderen im Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, RadioKulturhaus Wien, Schloss Schönbrunn und in der Wiener Staatsoper.
Seit 2008 ist er künstlerischer Leiter der Camerata Schulz. Die CD –Einspielung von Mozarts Hornkonzerten mit Stefan Dohr (Solohornist der Berliner Philharmoniker) erschien bei Camerata Tokyo.
Lehrtätigkeiten bei der Sommerakademie Allegro Vivo, an der University of Bloemfontein und an der Gustav Mahler Akademie Bozen (künstlerische Leitung: Claudio Abbado).
Zusammenarbeit mit Paul Gulda, Melvyn Tan, Hansjörg Schellenberger, Christian Altenburger, Franz Bartolomey, Wolfgang Schulz, Haydn – Trio Wien, Sebastian Holecek, Werner Hollweg, dem Fernsehmoderator Hans Georg Heinke, dem indischen Künstler Prabhakar Dhakade Guruji und dem Rockmusiker Matthew Malley (Counting Crows).
Kompositionsaufträge
erhielt er von der Jeunesse Musicale, dem Festival Allegro Vivo (das indische Oratorium „Puja Trinity“, dessen Uraufführung auf Ö1 übertragen wurde), den Wiener Sängerknaben (die Kinderoper „Märchen Matrix“, Uraufführung im Wiener Musikverein) und den Wiener Philharmonikern (Mangaung String Programme, Südafrika). 2008 erschien seine Komposition „Puja Trinity“ auf der ORF – CD „Metamorphosen“.
Emanuel Schulz entwickelte das System Archetype Music, in welchem er die Urcharaktere der Menschheit den musikalischen Tonarten und Instrumenten zuordnet. Dieses System und der dazugehörige Archetypen - Musiktest finden Einsatz im musiktherapeutischen Workshop „Feelharmony – Musik spüren“ (Goldenes Kreuz Privatklinik, Stanglwirt Kitzbühel) und auf dem Gebiet der Corporate Archetype Music: Kompositionsaufträge von Hotel Imperial Wien, Hotel Bristol Wien, Modern Mind Marketing und Hirsch Armbänder Klagenfurt.
2003 übernahm er die musikalische Leitung der Mozart-Konzerte Schloss Stuppach. Diese Konzertreihe widmet sich vor allem Mozarts Raritäten.
2010 CD Einspielung von Mozarts Bläserkonzertante mit dem Ensemble Wien Berlin (Bläsersolisten der Wiener und Berliner Philharmoniker), 2011 Debüt beim Carinthischen Sommer als Dirigent der Kurzopern von Darius Milhaud.
Die Camerata Schulz wurde im Jahr 2000 von Wolfgang Schulz, dem Soloflötisten der Wiener Philharmoniker, gegründet. Das Ensemble setzt sich aus Mitgliedern der berühmten Wiener Musikerdynastie Schulz und ihr nahestehenden Musikern zusammen. Einige der Mitglieder sind ehemalige Universitätsstudenten von Gerhard Schulz, ehemals Geiger des Alban Berg Quartetts, darüber hinaus wirken Freunde und Kollegen aus den Reihen der Wiener Philharmoniker mit. Durch diese spezielle Konstellation ergibt sich Wiener Klangstil in Reinkultur. Konzertmeisterin des Ensembles ist Veronika Schulz, die Rolle des Solocellisten hat Walther Schulz (Erster Solocellist der Wiener Symphoniker) inne.
Die Camerata Schulz feierte Erfolge im Herkulessaal München, auf Schloss Kammer, beim Festival Carinthischer Sommer, bei den Neuberger Kulturtagen, den Salzburger Schlosskonzerten, dem Attergauer Kultursommer, auf Schloss Laxenburg, den Mozart Konzerten Schloss Stuppach, im Théâtre des Champs-Elysées Paris sowie in Straßburg. Dabei konzertierten sie u. a. mit Künstlern wie Stefan Vladar, Hansjörg Schellenberger, Christian Altenburger, Thomas Indermühle, Naoko Yoshino und Wolfgang Schulz.
Mehrere CD-Einspielungen des Ensembles erschienen bei dem Japanischen Label Camerata Tokyo. Die erste war die Gesamtaufnahme von Mozarts Flötenkonzerten (2003) mit Wolfgang Schulz. Für das Konzert für Flöte und Harfe konnte die Japanische Starharfenistin Naoko Yoshino gewonnen werden.
Seit 2008 ist der Dirigent und Komponist Emanuel Schulz künstlerischer Leiter der Camerata Schulz. Diese fruchtbare Zusammenarbeit wird erstmals dokumentiert auf der CD sämtlicher Hornkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart mit Stefan Dohr, dem Solohornisten der Berliner Philharmoniker (inclusive der Ersteinspielung des neukomponierten Andante sostenuto für das Hornkonzert D-Dur KV 412 von Nino Rota).
Seit 2010 gibt es eine enge Zusammenarbeit des Ensembles mit den Wiener Sängerknaben für gemeinsame Konzerte und CD-Produktionen, im Oktober 2010 folgte die CD-Einspielung von Mozarts Bläser-Concertante mit dem Ensemble Wien-Berlin (Bläsersolisten der Wiener und Berliner Philharmoniker) für das Label Camerata Tokyo.